Depression – Wie sie mein Leben rettete…

Hello darkness, my old friend I've come to talk with you again

Die Blicke der Menschen, unerträglich.

Alleine der Gedanke daran, dass mich jemand erkennen würde, lies mich nicht mehr vor die Tür gehen. Ich konnte nicht mal mehr einkaufen gehen. Selbst im Auto schaute ich mich an jeder roten Ampel um, ob vielleicht ein ehemaliger Arbeitskollege im Wagen neben mir sitzt. Aber was war geschehen?

Die Kündigung kam 2 Tage vor Weihnachten

Schon länger lief es (mal wieder) nicht mehr rund auf der Arbeit. Was als Traumjob und Hoffnungsschimmer begann, endete nach nicht mal einem Jahr im Desaster. Um Menschen, die mir etwas bedeuten zu schützen nenne ich hier weder Namen noch Firmen. Was war geschehen? Ich war schon immer ein Mensch, der oft krank wird. Woran das liegt? Keine Ahnung, aber ich kann Dir sagen, es macht weder Spaß, noch ist es in irgendeiner Weise zu etwas gut.

Und jetzt auch noch das! Pandemie! Impfungen und nochmal Impfungen. Ich übertreibe nicht, wenn ich Dir sage, dass meine Erstimpfung einer Nahtoderfahrung gleich kam. Ich vermutet, dass mein Immunsystem komplett überlastet war. Dazu kam der psychische Stress. Immer mehr Verantwortung bei nachlassendem Glauben “an die Sache”.

Also kam es, wie es kommen musste, die Kündigung seitens meines Arbeitgebers – zwei Tage vor Weihnachten. “Das sei zu meinem Besten!” wurde mir versichert. Damit ich Zeit habe, mich um meine Gesundheit zu kümmern. Ich war am Boden.

Was dann folgte war eine wahre Schnitzeljagd nach einem guten Psychologen. Wenn ich eines nicht bin, dann jemand der den Kopf in den Sand steckt. Mir war klar ich brauche Hilfe.

Wir haben 4 bis 5 Monate Warteliste

Hätte ich mich nur auf “das Amt” verlassen, ich hätte vermutlich heute noch keinen Therapeuten gefunden. Zum Glück war ich aber nach wie vor in der Lage klar zu denken. Und solange ich nicht das Haus verlassen musste, konnte ich auch mit meiner angeborenen Eloquenz Menschen zumindest telefonisch schnell begeistern. Und dann ging alles relativ schnell. Was als einmaliger Notfalltermin begann mündete bereits nach zwei Wochen in einem festen, von meiner Krankenkasse bezahlten Therapieplatz.

Es muss die zweite oder dritte Sitzung gewesen sein. Dort viel der Satz meiner Therapeutin, der alles verändern sollte:

“Auf was warten Sie eigentlich noch?”

Du musst wissen, dass ich es im Nebenerwerb schon relativ weit gebracht hatte mit meinem Online-Einkommen. Ich wollte eigentlich schon immer mein eigener Chef sein und mein Geld nur noch von zu Hause am PC rein online verdienen. Allerdings gab ich das für den neuen Job komplett auf. Ich kann Dir rückwirkend nicht mehr sagen, warum ich das alles so abrupt hatte links liegen lassen und mich auf diesen Job gestürzt hatte. Vielleicht waren es sogar die berühmten “kalten Füße”.

Aber das Fachwissen und das Netzwerk war ja da. Und mein Traum auch noch. Und dann kam dieser eine Satz, als in der Therapie davon berichtete: “Worauf warten Sie eigentlich noch?” fragte mich meine Therapeutin. Zuerst kam ich mit tausend Ausreden. Ich wäre noch zu depressiv, müsste mich erstmal ausruhen, und so weiter und so fort. Aber sie ließ nicht locker.

Du musst wissen, dass sie meine Umstände zu 100% kannte. Ich hatte genug Geld gespart, damit ich und meine Familie ein gutes Jahr lang davon leben konnten, ohne dass ich was verdienen würde. Und mit so einem Polster lässt sich da ganz entspannt loslegen.

Es gibt nichts Gutes außer man tut es

Und das war er dann auch. Der Startschuss für mein erstes eigenes Online Business! Noch voll in der Therapie, noch immer nicht in der Lage das Haus zu verlassen, aber mit neuem Mut und Ehrgeiz ausgestattet startete ich in das wildeste Jahr meines bisherigen Lebens.

Und was ab dann alles geschah, dass erfährst Du hier auf diesem Blog! Also ließ direkt weiter und suche Dir noch einen Artikel aus. Sie sind alle spannend und sie wollen Dich alle weiterbringen!

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